Nr. 261 (2020)

Der Denker, der den Preis seiner Gedanken mit seinem Leben bezahlte:
Suhrawardī al-Maqtūl – Meister der Erleuchtung

Nr. 261 (2020)

Von: Selahattin Akti

Einleitung

Generell lässt sich sagen, dass die islamische Ideengeschichte auf drei Säulen beruht. Diese sind: Kalām (systematische Theologie), Sufismus und die islamische Philosophie. Auch wenn ihre Referenzen, Terminologien und Schlussfolgerungen voneinander abweichen, diskutieren alle drei Disziplinen ähnliche Themen. Die islamische Philosophie etablierte im Laufe der Zeit ihre eigene Tradition, die sich besonders in den intellektuellen

„Nr. 261 (2020)“ weiterlesen

No. 260 (2020)

The Mad Man and the Old God.

An Essay on Friedrich Nietzsche’s Apocalypse of Human Existence (Revised Version)

No. 260 (2020)

By Edmund Weber

The sun was shining at the marketplace when a mad man was looking with a lamp for God. The astonished people scornfully told him God may be sick or he may be travelling. But the mad man answered:[1]

 Where has he gone? He called, I will tell you” We have killed him, – you and me! We all are his murderers! … God is dead. God remains dead. And we have killed him.

Do we still hear nothing of the noise of the grave-diggers who are burying God?

„No. 260 (2020)“ weiterlesen

Nr. 255 (2020)

Japanischer kontemplativer Steingarten als Erscheinungsort des Heiligen und Abbild des Universums.

Nr. 255 (2020)

Ein Essay von Natalia Diefenbach

Die Schönheit des japanischen Gartens hängt mit zwei Grundideen zusammen: Verkleinerung und Symbolismus“. Makoto Nakamura, Gartenarchitekt Universität Kyoto

Der Japanische Garten gehört in seinen verschiedenen Ausgestaltungen zum Weltkulturerbe. Dieser Art Gärten sind weit über die japanische Halbinsel hinaus bekannt und beliebt. Elemente des minimalistischen Steingartens mit meditativ-kontemplativer Funktion wurde von der modernen Gartenkunst auf der „Nr. 255 (2020)“ weiterlesen

Nr. 242 (2019)

Vernunft und Verstand (aql)  in der islamischen Lehre Muhammed al-Ghazalis (gest.1111)

Nr. 242 (2019)

Von Ali Türkmenoglu

Abu Hamid al-Ghazalis Erkenntnisse und seine Werke spielten in der Geistesgeschichte des Islams eine große Rolle. Auch heute sind seine Werke in der muslimischen Gesellschaft  nach wie vor aktuell und weit verbreitet, sondern ausgesprochen vielseitig. Sein Werk umfasst  Schriften über: Philosophie, Theologie, Recht und Rechtsphilosophie, Sufismus, Ethik, Polemik, Paränese usw.) Allerdings sind seine mystischen Schriften allgemein mehr anerkannt als seine wissenschaftlich-theoretischen Ideen.

Er schätzte Mathematik und Logik so sehr, dass er

„Nr. 242 (2019)“ weiterlesen

Nr. 241 (2019)

Analyse der Sprecherdimension im Koran (1)
Die Thematik der Sündenaufladung
Hābīl und Qābīl: Wer sagt was und wer verurteilt wen?

Nr. 241 (2019)

Von Ahmet Inam

Um die Jahre 610 bekam der Prophet Muḥammad die erste Offenbarung mit einer deutlichen Ansage: Ließ! Mit diesem Imperativ begann sodann die ca. 23-Jährige Prophetie in der arabischen Halbinsel, in der der Prophet den monotheistischen Glauben verkündete. Dabei wurde Muḥammad durch die Offenbarung Gottes unterstützt, um u.a. in schwierigen Momenten die Moral des Propheten zu stärken aber auch um

„Nr. 241 (2019)“ weiterlesen

Nr. 239 (2018)

EXISTIEREN IM WIDERSPRUCH[1]
Ein Essay über Martin Luthers dialektische Theologie in Auseinandersetzung mit der zweiwertigen Logik des Aristoteles und ihre logische Reformulierbarkeit durch G.W.F. Hegels dialektische Logik[1]

Nr. 239 (2018)

Von Edmund Weber

Meiner Frau Barbara Weber-Rehberg
in Erinnerung an die gemeinsame Tübinger Zeit

Inhalt

I. Martin Luthers dialektische Theologie in Auseinandersetzung mit der aristotelischen Logik

  • Die Unterscheidung von Gesetz und Evangelium
  • Der Satz vom Widerspruch und der Satz vom ausgeschlossenen Dritten
  • Der logisch problematische Zeitfaktor im aristotelischen Satz vom Widerspruch
  • Die göttlichste Vernunft und die als Hure missbrauchte Vernunft
  • Zweiwertigkeit als Unglaube
  • Simul peccator et iustus – Sünder und Gerechter zugleich
  • Vom Mißbrauch des Glaubens
  • Identität im extra nos
  • Umsonst ist die Existenz
  • Der aristotelische Schrecken vor der Freiheit der Gnade, des Grundes der Existenz

II. Zur logischen Reformierbarkeit der dialektischen Theologie Luthers durch G. W. F. Hegels Logik

III. Zusammenfassung

VI. Rabindranath Tagore über die Dialektik der Liebe

„Nr. 239 (2018)“ weiterlesen