Nr. 251 (2019)

The Revolution of Grace
Martin Luther’s, Shri Krishna Caitanya’s and Guru Nanak’s Religion of Grace

Nr. 251 (2019)

Von Edmund Weber

Content

Dialectical Theory of Religion
Three Concepts of Religious Culture
Martin Luther’s Doctrine of Grace
Shri Krishna Caitanya’s Eight Teachings on Grace
Guru Nanak’s Message of Grace
Conclusion

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Nr. 243 (2019)

Islam und plurale Gesellschaft

Nr. 243 (2019)

Von Ali Türkmenoglu

Als der Islam im 7. Jahrhundert entstand, wurde auf die bereits existierende Lebensweise mit ihren Sitten und Gebräuche geachtet. Seine Lehre wurde und wird als menschlich und logisch angesehen, da sie die bereits bestehenden Strukturen nicht zerstörte.

Muhammed war bereits ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft, als er

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Nr. 241 (2019)

Analyse der Sprecherdimension im Koran (1)
Die Thematik der Sündenaufladung
Hābīl und Qābīl: Wer sagt was und wer verurteilt wen?

Nr. 241 (2019)

Von Ahmet Inam

Um die Jahre 610 bekam der Prophet Muḥammad die erste Offenbarung mit einer deutlichen Ansage: Ließ! Mit diesem Imperativ begann sodann die ca. 23-Jährige Prophetie in der arabischen Halbinsel, in der der Prophet den monotheistischen Glauben verkündete. Dabei wurde Muḥammad durch die Offenbarung Gottes unterstützt, um u.a. in schwierigen Momenten die Moral des Propheten zu stärken aber auch um

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Nr. 239 (2018)

EXISTIEREN IM WIDERSPRUCH[1]
Ein Essay über Martin Luthers dialektische Theologie in Auseinandersetzung mit der zweiwertigen Logik des Aristoteles und ihre logische Reformulierbarkeit durch G.W.F. Hegels dialektische Logik[1]

Nr. 239 (2018)

Von Edmund Weber

Meiner Frau Barbara Weber-Rehberg
in Erinnerung an die gemeinsame Tübinger Zeit

Inhalt

I. Martin Luthers dialektische Theologie in Auseinandersetzung mit der aristotelischen Logik

  • Die Unterscheidung von Gesetz und Evangelium
  • Der Satz vom Widerspruch und der Satz vom ausgeschlossenen Dritten
  • Der logisch problematische Zeitfaktor im aristotelischen Satz vom Widerspruch
  • Die göttlichste Vernunft und die als Hure missbrauchte Vernunft
  • Zweiwertigkeit als Unglaube
  • Simul peccator et iustus – Sünder und Gerechter zugleich
  • Vom Mißbrauch des Glaubens
  • Identität im extra nos
  • Umsonst ist die Existenz
  • Der aristotelische Schrecken vor der Freiheit der Gnade, des Grundes der Existenz

II. Zur logischen Reformierbarkeit der dialektischen Theologie Luthers durch G. W. F. Hegels Logik

III. Zusammenfassung

VI. Rabindranath Tagore über die Dialektik der Liebe

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Nr. 212 (2016)

Die alternative Religion Franz von Assisis

Nr. 212 (2016)

Von Edmund Weber

Prof. Dr. Lothar Graf zu Dohna

in kollegialer Freundschaft gewidmet

Am Ende seines Lebens, als sich sora nostra morte corporale[2], unsere Schwester Leibestod[3], anschickte, zu ihm zu kommen. um ihn, ihren Bruder, für immer zu sich zu holen, denn de la quale nullu homo vivente po skappare[4], – der sich kein lebender Mensch entziehen kann, hat Franz Worte niederschreiben lassen, in denen er – unbekümmert um alle irdischen Belange – seinen Brüdern und Schwestern Menschen mitteilt, was ihn bewegte, was er erlebte, was er erträumte und was er wollte.

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Nr. 29 (1999)

Die Kindheit des Heiligen

Nr. 29 (1999)

Von Edmund Weber
  1. Das Jesuskind im Christentum und Islam

Vielen Religionen ist es selbstverständlich, daß Gottheiten und heilige Wesen Mensch werden und eine Kindheit haben. Den christlichen Religionen orthodoxen Zuschnitts ist die Inkarnation Gottes sogar das Herzstück von Lehre, Ritual und Frömmigkeit. Die Gründe für die Menschwerdung Gottes sind dabei vielfältig: Gott wurde Fleisch, um die Menschheit aus der Gefangenschaft der Sünde loszukaufen oder aber um die Freuden der irdischen Armut zu genießen. Dabei wurde und wird stets

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Nr. 27-11 (1999)

The Life of Jetsun Lochen Rinpoche

Nr. 27-11 (1999)

von Hanna Havnevik, Oslo

Internationale Symposion: Frauen im Buddhismus,
7.-9. Febr. 1997, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main.

Jetsun Lochen Rinpoche was presumably born in 1865 and died in 1951 and was one of the most famous female religious masters in traditional Tibet. Among her various religious roles were those of pilgrim, professional singer of manis (mani pa), healer, a messenger from the land of the dead (‘das log), yogini, nun, lineage-holder, visionary, performer of miracles (siddha), emanation, treasure-finder, religious teacher and head of a nunnery. In short, she had all the signs and charisma of a holy person. She was popularly known as

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Nr. 23 (1998)

The Privileged Religion of Saint Francis of Assisi
Eine Krishna-Lila als Gegenstand diakritischer Theologie

Nr. 23 (1998)

von Edmund Weber

Preliminary Remarks

The popularity of St. Francis (1182/3-1226) in our days is overwhelming. He has become a modern hero – not only of Catholics but also of Protestants, non-Christians and even atheists. Nevertheless, the question may be raised whether the modern portrayals of St. Francis do justice to the historical person. In order to get a more solid answer we will analyze various documents which were approximately known to and approved by St. Francis himself, particularly his Testimony, his Song of Brother Sun, the Unapproved Rule, the Approved Rule, the Admonitions, and the Letter to the Faithful Ones I.[1] We will not even use the legendary reports of his disciples. From the very beginning the devotees of St. Francis made

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Nr. 22 (1998)

Der Diebstahl der Flöte
Eine Krishna-Lila als Gegenstand diakritischer Theologie

Nr. 22 (1998)

von His Holiness Bhakti Caru Swami (Calcutta)

Gegenstand und Aufgabe diakritischer Theologie
Die von Martin Luther ausgelöste und profilierte Geistesrevolution des 16. Jahrhunderts hat der Theologie einen neuen Gegenstand und eine neue Aufgabe erschlossen, die bis heute ihre Gültigkeit nicht verloren haben. Danach ist nicht Gott Gegenstand dieser Theologie, sondern Gesetz und Evangelium; und ihre Aufgabe besteht nicht im Entwurf von Gottesbildern, son-dern im discrimen inter legem et evangelium, in der Unterscheidung von Gesetz und Evangelium.

In dieser theologischen Selbstbestimmung, die wegen ihrer einzigartigen Aufgabe

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Nr. 12b (1997)

Historical Theology and Inter-Religious Dialogue

„….in no other than the human form is it possible for beings to experience and become acquainted with my real existence.“

Nr. 12b (1997)

von Matthias Benad

That God has to become man in order to reveal the being of God to mankind is a belief not only held by Christianity. In Bhagavata Purana, one of the holy scriptures of Hinduism, God Vishnu speaks the sentence quoted above when he is incarnated as Krishna. In a world getting ever smaller, awareness of other religions gains more and more importance. It is my purpose to show what contribution the theological field I represent, ecclesiastical history or historical theology,1 may make towards getting to know other religions and seeking dialogue with them. I will use the worship of Krishna in the following text to exemplify my propositions.2

My explanations are set out in five parts:

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