No. 258 (2020)

The nunnery of St. Andrew in Krisei[1] in Istanbul Khodja Muṣṭafā Mosque or Sünbül Efendi Mosque: a photographic, historical and bibliographical context

No. 258 (2020)

By Maria Vaiou

Entrance

The east end of the church

The building is situated within the Koca Mustafa Paşa Külliyesi in Ali Fakih Mahallesi in the Fatih district. Northwest of the monastery of the Peribleptos The monastery was built by Arcadia (400–44) sister of emperor Theodosius II (d. 450), in honor of St. Andrew, founder of the church of Constantinople; the building was also called also Phodophylion. The monastery was later

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Nr. 256 (2020)

Ehrenmord
Ein Phänomen zwischen Obskurantismus, Angst und wirtschaftlichem Kalkül

Nr. 256 (2020)

Ein Essay von Natalia Diefenbach

In meiner langjährigen Lehrtätigkeit an der Universität wurde ich wiederholt mit der Frage konfrontiert, ob das als Ehrenmord bekannte soziale Phänomen nun universeller archaischer Brauch patriarchalischer Sippengesellschaft sei  oder seine Wurzeln in der Religionskultur der Muslime habe. Fragen wir zunächst: Ist Ehrenmord seinem Wesen nach: ein vorsätzlicher Mord? Ein Totschlag? Ein sadistisches Verbrechen? Eine verzweifelte

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Nr. 248 (2019)

The Byzantine Churches of Constantinople
An Introduction

Nr. 248 (2019)

Von Maria Vaiou

Apart from Du Cange’s (1610-88) and Janin’s, comprehensive survey of Byzantine churches and monasteries of Constantinople no other up-to-date thematic or chronological survey exists on the subject. Janin, in addition to his monumental work, which serves as a guide for his extensive and detailed study of Byzantine churches and monasteries of Constantinople, based on literary sources, provides us with a collection of articles on topography and on the history of certain monasteries of Constantinople, according to their nominal dedication.[1]

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Nr. 247 (2019)

Das islamische Stiftungswesen – Normative Quellen und historische Ausprägungen

Nr. 247 (2019)

Von Martin Kellner

Vor rund hundert Jahren waren im Gebiet der heutigen Türkei etwa drei Viertel aller Ländereien und Gebäude als Stiftungen registriert, in der Mitte des 19. Jahrhunderts standen etwa die Hälfte des bebaubaren Landes in Algerien, ein Drittel von Tunesien und noch im Jahr 1935 ein Siebtel des kultivierbaren Landes in Ägypten im Besitz von Stiftungen.[1] Diese Zahlen geben Rückschluss auf die
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Nr. 246 (2019)

Islamische Seelsorge
Eine theologische Begriffsbestimmung

Nr. 246 (2019)

Von Mustafa Cimşit

1 Einleitung

Der Begriff der Seelsorge, der historisch aus den Begriffen Seele und Sorge im deutschen Sprachraum gewachsen ist, lässt sich weder im Koran noch in der Sunna als solcher wiederfinden. In der christlichen Theologie ist diese Tatsache adäquat dazu, d.h. die Bibel gibt diese Begrifflichkeit nicht her. Das bedeutet jedoch nicht, dass wenn der Begriff im Koran oder in der Bibel nicht in dieser Form erwähnt ist, auch das Phänomen nicht existiert. In der Tat sind zahlreiche

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Nr. 245 (2019)

Τhe Byzantine Churches of Constantinople after the Fall[1]

Nr. 245 (2019)

Von Maria Vaiou

The fifteenth century Byzantine historian Krtitovoulos (d.1470) mentions that during the fall the sultan Mehmed II (d.1481) had promised to the soldiers that among the goods to enjoy and take profit if they fought well was the beauty of the churches. Reportedly among the crowds who were trying to escape the slaughter, many peple, men, women and children fled to the churches to make supplication. In Hagia Sophia a crowd of people had taken refuge

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Nr. 244 (2019)

Analyse der Sprecherdimensionen im Koran
Das takfīr-Problem
Wer darf wen mit welcher Legitimation einen Ungläubigen nennen?

Nr. 244 (2019)

Von Ahmet Inam

Im ersten Artikel dieser Serie (Nr. 241) wurde anhand eines im Koran erwähnten historischen Beispiels zum Thema „Sündenübertragung“ dargelegt, dass die Mehrheit der muslimischen Gelehrten dem von Gott in direkter Rede offenbarten Vers größere Beachtung schenkten als einem Analogieschluss aus dem Vergleich verschiedener Koranverse.

Dabei zeigte sich allerdings, dass die klassischen und zeitgenössischen Exegeten die Unterscheidung zwischen

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Nr. 243 (2019)

Islam und plurale Gesellschaft

Nr. 243 (2019)

Von Ali Türkmenoglu

Als der Islam im 7. Jahrhundert entstand, wurde auf die bereits existierende Lebensweise mit ihren Sitten und Gebräuche geachtet. Seine Lehre wurde und wird als menschlich und logisch angesehen, da sie die bereits bestehenden Strukturen nicht zerstörte.

Muhammed war bereits ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft, als er

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Nr. 242 (2019)

Vernunft und Verstand (aql)  in der islamischen Lehre Muhammed al-Ghazalis (gest.1111)

Nr. 242 (2019)

Von Ali Türkmenoglu

Abu Hamid al-Ghazalis Erkenntnisse und seine Werke spielten in der Geistesgeschichte des Islams eine große Rolle. Auch heute sind seine Werke in der muslimischen Gesellschaft  nach wie vor aktuell und weit verbreitet, sondern ausgesprochen vielseitig. Sein Werk umfasst  Schriften über: Philosophie, Theologie, Recht und Rechtsphilosophie, Sufismus, Ethik, Polemik, Paränese usw.) Allerdings sind seine mystischen Schriften allgemein mehr anerkannt als seine wissenschaftlich-theoretischen Ideen.

Er schätzte Mathematik und Logik so sehr, dass er

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